Alleinerziehende und das Armutsrisiko

Ist natürlich ganz schön reißerisch geschrieben und ein Plädoyer für die Mindestlohn-Lobby - aber trotzdem mal ‘ne interessante Zahl. Der Artikel ist ganz lesenswert.

Die Gefahr, arm zu werden, ist in Ostdeutschland deutlich höher als im Westen. Dies belegt eine aktuelle Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihr zufolge liegt das Armutsrisiko in den neuen Ländern bei 20,1 Prozent.- Deutschlandweit liegt es bei 14,3 Prozent. Einzelne Gesellschaftsgruppen sind noch stärker betroffen. Wer in Thüringen lebt und ist, hat ein Armutsrisiko von 50,3 Prozent. Bundesweit liegt die Armutsgefahr für Alleinerziehende bei 39 Prozent, in den neuen Ländern bei im Schnitt 49,6 Prozent. Auch fast jede fünfte in Ostdeutschland lebende ist vom Armutsrisiko betroffen, bundesweit sind es 13,2 Prozent der Familien. Als arm gilt, wer über weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens verfügt.

Sozialpolitik - Jede fünfte Familie im Osten ist arm - Politik - Printarchiv - Berliner Morgenpost

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Über den Autor
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Alexander Baumbach ist seit Mitte 2007 alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter. Neben dieser abendfüllenden Aufgabe ist er voll berufstätig im öffentlichen Dienst und programmiert in seiner Freizeit Webseiten und Weblogs für den Eigenbedarf, fotografiert und hört leidenschaftlich gern Klaviermusik - hin und wieder an der eigenen Tastatur.


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