Ist natürlich ganz schön reißerisch geschrieben und ein Plädoyer für die Mindestlohn-Lobby - aber trotzdem mal ‘ne interessante Zahl. Der Artikel ist ganz lesenswert.
Die Gefahr, arm zu werden, ist in Ostdeutschland deutlich höher als im Westen. Dies belegt eine aktuelle Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihr zufolge liegt das Armutsrisiko in den neuen Ländern bei 20,1 Prozent.- Deutschlandweit liegt es bei 14,3 Prozent. Einzelne Gesellschaftsgruppen sind noch stärker betroffen. Wer in Thüringen lebt und alleinerziehend ist, hat ein Armutsrisiko von 50,3 Prozent. Bundesweit liegt die Armutsgefahr für Alleinerziehende bei 39 Prozent, in den neuen Ländern bei im Schnitt 49,6 Prozent. Auch fast jede fünfte in Ostdeutschland lebende Familie ist vom Armutsrisiko betroffen, bundesweit sind es 13,2 Prozent der Familien. Als arm gilt, wer über weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens verfügt.
Sozialpolitik - Jede fünfte Familie im Osten ist arm - Politik - Printarchiv - Berliner Morgenpost




























