Der eindeutig lokalkolorierte Artikel stellt das “Bündnis für Familie” im Raum Wiesbaden vor.
Das Wiesbadener Bündnis für Familie möchte einen Schwerpunkt der Arbeit im Jahr 2009 denjenigen Männern widmen, die sich eine Zeit lang aus dem Berufsleben zurückziehen wollen, um sich um ihre Familie zu kümmern. “Deshalb haben wir das Jahr der Väter ausgerufen”,
Interessant finde ich nicht, dass der ehemalige Sozialamtschef nicht mit der ehemaligen Bündnischefin konnte, sondern vielmehr, dass sich hier eine anscheinend engagierte Verwaltung mit neuen Ideen auseinandersetzt, wie man generationenalte Rollenklischees über den Haufen wirft und erkennbar erste Hilfe leistet, um die Frauen weg vom Herd und die Männer hin in die Familie zu locken.
Zu diesem Zweck wird es demnächst angeblich auch Broschüren geben, die einen Friseur, einen Busfahrer und einen Bankangestellten begleiten, die sich für die Elternzeit entschieden haben. Der Väterblog und der “Väter in Elternzeit”-Blog hat ebenfalls dazu berichtet.
Hintergrund:
Die “Bündnisse für Familie” sind eine Initiative des Familienministeriums und sollen social networking zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen zur Förderung der Familienfreundlichkeit ermöglichen. Dazu gehören nicht nur Vertreter der Kommune, sondern auch Unternehmen, Kirchen, Gewerkschaften und viele andere mehr.
Lokale Bündnisse sind Netzwerke, in denen konkrete Maßnahmen für eine kind- und familiengerechtere Gesellschaft entwickelt und umgesetzt werden. Lokale Bündnisse fördern die Betreuung von Kindern unter drei Jahren; helfen beim Wiedereinstieg in den Beruf und sorgen beispielsweise im Rahmen von Familien-Patenschaften dafür, dass ältere Menschen ihre (Lebens-)Erfahrungen weitergeben und so Jugendliche und junge Familien dabei unterstützen, den Alltag zu meistern.
Lokale Bündnisse für Familie - Quelle: Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend




























