Woran hapert’s dann? Männer wollen Väter werden…

Das fragt sich Lisa Klotz vom Europolitan - einem europäisch orientierten Newsportal

Eine Studie des Münchner Jugendinstituts hat im Auftrag der Bertelsmann Stiftung 1.800 meist kinderlose Männer zwischen 15 und 42 nach ihren Vaterschaftskonzepten und Vaterschaftserwartungen, Ängsten und Problemen befragt. Dabei ergab sich, dass 93 Prozent der noch kinderlosen Männer später einmal werden wollen.

Junge deutsche Männer wünschen sich zu 93 Prozent Nachwuchs WORAN HAPERT’S DANN? - EUROPOLITAN

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten - obwohl es mir natürlich süffisant unter den Nägeln brennt. Die drei großen Gründe, die Frau Klotz selbst ins Feld führt, sind ja überschaubar - wenngleich deswegen nicht weniger leicht zu lösen:

  • Das muss in geordnete wirtschaftliche Verhältnisse geboren werden. Dem stehen zu lange Ausbildungs- und Praktikazeiten in Deutschland gegenüber.
  • Männer wollen sich mehr in die Betreuung der Kinder einbringen - und dem stehen ungenügend flexible Arbeitsmodelle entgegen. statt Karriere eben.
  • Männer werden vom aktuellen Familienrecht abgeschreckt - das Risiko von lebenslänglicher Zinsknechtschaft durch Unterhaltszahlungen bei Scheidungen sei enorm.

Kurzum: Die physischen/biologischen Voraussetzungen für ein kinderreiches Deutschland sind da. Jetzt ist es an der und der Gesellschaft (also uns allen, meine lieben Leser!), die Rahmenbedingungen für ein familienfreundliches Land zu schaffen.

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Über den Autor
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Alexander Baumbach ist seit Mitte 2007 alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter. Neben dieser abendfüllenden Aufgabe ist er voll berufstätig im öffentlichen Dienst und programmiert in seiner Freizeit Webseiten und Weblogs für den Eigenbedarf, fotografiert und hört leidenschaftlich gern Klaviermusik - hin und wieder an der eigenen Tastatur.


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